Frau im siebten Schwangerschaftsmonat

Der siebte Schwangerschaftsmonat

Der siebte Schwangerschaftsmonat

Nun liegen nur noch ein paar Wochen vor Dir und wahrscheinlich kannst Du es kaum erwarten, Dein Baby in den Armen zu halten. Fußtritte oder Faustschläge sind für Dich nun wohl keine Seltenheit mehr und auch Dein Körper bereitet sich mit den sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen auf die Geburt vor.

Das passiert mit Deinem Baby im siebten Schwangerschaftsmonat

Dass Du bald Mutter sein wirst, verrät Dir jeden Tag der Blick in den Spiegel, denn Dein Bauchumfang wird immer größer. Und das ist kein Wunder, denn im Vergleich zum letzten Schwangerschaftsmonat hat Dein Baby im siebten Schwangerschaftsmonat einen echten Wachstumsschub hingelegt.

In der 25. SSW ist Dein Baby ungefähr 34 Zentimeter groß und 700 Gramm schwer. Ein paar Wochen später – ab der 28. SSW – ist Dein Baby sogar bereits zwischen 37 und 38 Zentimeter groß und wiegt ein gutes Kilogramm.

Infografik zum Babywachstum im siebten Schwangerschaftsmonat

Neben dem Wachstum nimmt Dein Baby bereits viel mehr wahr und beantwortet äußere Reize mit Bewegungen. Weil diese Bewegungen nicht nur von innen, sondern auch von außen deutlich spürbar sind, kannst Du z.B. die Hand Deines/r Partner/in auf Deinem Bauch platzieren. Auf diese Weise könnt Ihr gemeinsam die Bewegungen wahrnehmen.

Auch der Geschmacksinn des Babys entwickelt sich. Dein Baby nimmt ab dem siebten Schwangerschaftsmonat kleine Schlucke des Fruchtwassers zu sich und schmeckt so dessen unterschiedliche Aromen. Während dieses Vorgangs kann Dein Baby das schmecken, was Du als werdende Mama an Nahrung zu Dir nimmst – so testet Dein Baby den eigenen Geschmackssinn aus.

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Surfactant Faktor – Neben dem Geschmackssinn bildet Dein Baby den sogenannten Surfactant Faktor –  einen Stoff, der die lebenswichtige Entfaltung der Lungenbläschen beim ersten Atemzug unterstützt.

 

 

Symptome von Dir als werdende Mama im siebten Schwangerschaftsmonat

Spätestens jetzt wächst nicht nur der Bauch, sondern auch Deine Brüste werden größer und größer. Durchschnittlich hat eine Schwangere bisher 7 bis 11 Kilogramm zugenommen.

Vielleicht bemerkst Du langsam vereinzelte Dehnungsstreifen an Bauch, Brust, Beinen oder Po? Die Entstehung von Dehnungsstreifen ist in der Schwangerschaft ganz normal und kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen wächst Dein Babybauch momentan sehr schnell, zum anderen haben manche Frauen generell ein eher schwächeres Bindegewebe, welches die Entstehung von Dehnungsstreifen weiter begünstigt. Außerdem kann der in der Schwangerschaft veränderte Hormonhaushalt zu Dehnungsstreifen führen. Um Dehnungsstreifen entgegenzuwirken und deine Haut in dieser ganz besonderen Zeit zu unterstützen, kann eine Brust-, Bauch- und Zupfmassage sowie eine regelmäßige Pflegeroutine der Haut helfen. Hierbei können Dir Produkte wie unser Schwangerschafts-Pflegeöl oder unsere Schwangerschafts-Pflegecreme kleine Helfer sein. Solltest Du bereits erste Dehnungsstreifen haben, kannst Du ergänzend den Dehnungsstreifen-Minimierer zur Pflege verwenden.

Braxton-Hick-Kontraktion – oder auch Übungswehen

Ab dem 7. Monat bereitet sich Dein Körper immer mehr auf die bevorstehende Geburt vor. Dabei kommt es zu Übungswehen, sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen.

Welchen Zweck haben die Übungswehen?

Die Braxton-Hicks-Kontraktionen öffnen in der Regel nicht den Muttermund und sind daher für eine Geburt noch unbrauchbar. Jedoch haben sie trotzdem einen Zweck. Sie fördern die Durchblutung der Gebärmutter und der Plazenta und trainieren schon mal die Gebärmuttermuskeln, um sich auf die Geburt vorzubereiten.

Wie machen sich Braxton-Hicks-Kontraktionen bemerkbar?

Dein Bauch wird ganz hart und zieht sich krampfhaft zusammen. In der Regel sind die Kontraktionen kaum schmerzhaft. Hier findest Du einen Überblick, wie man Braxton Hicks Kontraktionen oder auch Übungswehen von richtigen Wehen unterscheiden kann:

Infografik zur Unterscheidung von Braxton Hicks und Wehen

 

Doch wie auch richtige Wehen, können Braxton-Hicks Kontraktionen schmerzhaft sein. Die folgenden Tipps können diesen entgegenwirken:

  • Wärme
  • viel Trinken
  • Bewegung, aber auch viel Ruhe

Du bist unsicher, ob es sich bei Dir um Braxton Hicks Kontraktionen handelt? Sprich hierzu mit Deiner Hebamme oder Deiner Frauenärztin / Deinem Frauenarzt.

 

Der Zuckertest im siebten Schwangerschaftsmonat

Zwischen der 24. und 28. SSW steht auch der große Zuckertest an. Hierbei werden Schwangere wie Du routinemäßig auf Schwangerschaftsdiabetes getestet. In der Fachsprache heißt dieser Test oraler Glukosetoleranztest (oGTT). Sobald bei Dir der Zuckertest ansteht, wirst Du eine Zuckerlösung trinken. Kurze Zeit später wird Dein Blutzuckerwert bestimmt, um zu überprüfen, wie Dein Körper die Zuckermenge verarbeitet. Grundsätzlich ist dieser eine Test ausreichend. Wenn das Ergebnis des Tests die Normwerte übersteigt, wird ein zweiter Zuckertest durchgeführt. Sollten die Werte zu hoch sein, kann es z.B. sein, dass Dir empfohlen wird, genauer auf den Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Zuckergehalt zu achten.

CTG – und was es damit auf sich hat

Als Schwangere stolperst Du sicherlich immer wieder über den Begriff CTG. Neben der Ultraschalluntersuchung stellt dies einen weiteren Meilenstein bei der Überwachung Deiner Schwangerschaft dar.
CTG steht für Kardiotokograph und ist eine Methode, um die kindlichen Herztöne und eventuell schon vorhandene Wehen aufzuzeichnen. In der Regel ist es im siebten Schwangerschaftsmonat noch nicht notwendig, ein CTG durchzuführen. Sollten bei Dir jedoch bereits bestehende vorzeitige Wehen oder Herztonveränderungen festgestellt werden, ist es möglich, dass Deine Ärztin / Dein Arzt es frühzeitig anordnet.

Es ist soweit – Dein Geburtsvorbereitungskurs startet

Im siebten Monat ist es nun an der Zeit, Deinen Geburtsvorbereitungskurs zu starten. Ein Geburtsvorbereitungskurs kann der Schwangeren und dem Partner oder der Partnerin helfen, sich auf die Ankunft des Babys vorzubereiten. Vor allem Frauen, die zum ersten Mal ein Baby erwarten, sehen der Geburt oft mit gemischten Gefühlen entgegen, da man nicht richtig weiß, was auf einen zukommt. Im Geburtsvorbereitungskurs bekommen werdende Mütter wie Du Antworten auf Ihre Fragen und können sich mit anderen Paaren austauschen.

Doch was lernt man in einem Geburtsvorbereitungskurs?

  • Techniken zur Tiefenatmung und Entspannung: Sie helfen Deinem Körper, sich auch während der Schwangerschaft besser zu fühlen. Die richtige Atemtechnik kann auch zur Schmerzlinderung und zur Erleichterung des Geburtsvorgangs beitragen. Außerdem kannst Du durch die gelernten Entspannungstechniken bei der Geburt zwischen den Wehen Kraft tanken.
  • Gymnastik während der Schwangerschaft: Dies hilft Dir, die Muskeln und Körperbereiche aufzubauen, die während der Schwangerschaft stark beansprucht werden. Problemen wie Rückenbeschwerden wird hierdurch vorgebeugt und aufgrund der gestärkten Muskulatur kann die Entbindung leichter fallen.
  • Details zur Geburt: Auch dies ist ein Bestandteil der Geburtsvorbereitung. Alle Aspekte der Geburt, einschließlich Wehen-Positionen und Schmerzlinderungstechniken, werden besprochen. Dadurch werden Bedenken, die Du zur Geburt hast, oft ausgeräumt und Dein Selbstvertrauen gestärkt.

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Am besten kümmerst Du Dich früh um einen Geburtsvorbereitungskurs, da diese Kurse sehr begehrt und oft ausgebucht sind.

 

Du möchtest noch mehr rund um den sechsten Schwangerschaftsmonat erfahren? In diesem Video erklärt Dir Hebamme Vivien, wie sich dein Baby und dein Körper zwischen der 25. und 28. Schwangerschaftswoche entwickeln:

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